Magistrát města Zlína
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Rundgang durch die Stadt
1. The Town Hall building Städtisches Informations und Touristikzentrum
tel.: +420577 630 222, 270
url: www.cityzlin.cz
e-mail: is@muzlin.cz
Die älteste Erwähnung über das Zliner Rathaus stammt aus dem Jahr 1569. Es handelte sich um ein einstöckiges Gebäude auf der Westseite des Stadtplatzes. Neu ausgebaut wurde es im Jahr 1586. Es hatte eine Renaissancegestalt und einer seiner Flügel diente als Ausflugsgasthof. 1920 wurde ein Wettbewerb auf den Neubau des Zliner Rathauses ausgeschrieben. Sieger wurde ein Entwurf des in Zlin geborenen Architekten Frantisek Gahura. Kurz darauf, am 27. 8. 1921 brannte das ursprüngliche Renaissancerathaus aus. Ein Jahr später wurde der Grundstein des neuen Rathauses gelegt, das 1923 gerade nach dem Entwurf von Gahura fertiggestellt wurde. Zur heutigen Gestalt wurde es in den Jahren 1936 - 37 ergänzt, als es zu seinem Anbau in der Bartosova Straße kam. Der Architekt Gahura ist auch der Autor der Skulptur des Schmiedes an der Nordfassade. Gegenüber dem Rathaus können Sie die Skulpturen der Heiligen St. Florian und St. Donat aus dem 18. Jahrhundert betrachten. Auf dem Stadtplatz dient ein kleinerer Park mit einem Springbrunnen der Erholung.
2. Stadttheater
tel.: +420 577 636 111
url: www.divadlo.zlin.cz
e-mail: divadlo@divadlo.zlin.cz
Eine professionelle Theaterbühne wurde in Zlin im Jahr 1946 gegründet und anfangs hatte sie ihren Sitz im Gebäude der Kleinen Bühne in der Stefanikova Straße. Das Stadttheater, damals mit der Bezeichnung "Theater der Werktätigen", wurde als erstes nach dem Krieg in der damaligen Tschechoslowakei gebaut. Fertiggestellt wurde es 1967 nach einem Entwurfder Architekten M. Repa und F. Rozhon. Die Kapazität des Saales ist 800 Zuschauer. Das Stadttheater Zlin wird gegenwärtig als eines der hochwertigsten regionalen Schauspieltheater in der Tschechischen Republik betrachtet. Neben dem eigenen Repertoir bietet es eine Reihe von Vorstellungen von Gastspieltheatern, und zwar auch von Operntheatern. Das Theaterfoyer wird durch die Staatliche Galerie Zlin genutzt. Zlin richtet traditionell Anfang Mai das internationale Theater-festival Setkani - Stretnutie aus. Mehrmals jährlich können Interessenten während der Tage der offenen Tür hinter die Theaterkulissen schauen.
3. Römisch-katholische Kirche St. Filip und Jakob
Sie stammt wahrscheinlich aus dem 15. bis 16. Jahrhundert und ist eine der Dominanten der Stadt. Gegenüber der Barockgestalt hat sie ein breiteres und höheres Schiff, die Fenster sind ein Geschenk der Zliner Pfarrkinder. Im Glockenturm finden sich Stahlglocken aus Vitkovice und eine Orgel von den Gebrüdern Rieger aus Krnov. In den Jahren 1969 - 70 erfolgte die Rekonstruktion des Innenraums.
4. Kollektivwohnhaus
In den Jahren 1945 - 50 wurde in der Stadtmitte das zwölfstöckige Kollektivhaus errichtet. Entworfen hat es der Architekt Jiff Vozenflek. Dies war der erste Versuch einer Realisierung neuer Wohnformen. Die Wohnungen mit hohem Standard waren mit künstlich beleuchteten und belüfteten Küchenboxen ausgestattet, die ebenso wie das übrige Zubehör innerhalb der Gliederung untergebracht war. Im Erdgeschoss befand sich ein Restaurant, ein Klubraum, auf der Erholungsterrasse eine Turnhalle. Eine Kinderkrippe und ein Kindergarten befinden sich in einem gesonderten Erdgeschossflügel, der durch das Untergeschoss des Gebäudes zugänglich ist. Im oberen Teil der ehemaligen Hochschulmensa wurde im September 2003 auf einer Fläche von 270m. das neue, Alternative genannte Kulturinstitut eröffnet. Hier finden Vorlesungen, Abendlesungen, Poesieabende, Modenschauen und Rezitale, Puppenspieltheater, Auktionen, Videoprojektionen, Abendunterhaltungen mit Bürgern, Ausstellungen, Bildungsaktivitäten statt.
5. Evangelische Kirche
Die Architektur der evangelischen Kirche ist enthaltsam und einfach. Den Bau dominiert der schlanke Glockenturm, der an zwei prismatoidische Bauten anschließt. Autor des Projekts ist der Architekt Vladimr Karfík.
6. Sternwarte
tel.: +420 777 977 720,
url: www.zas.cz
e-mail: zas@zas.cz
Die Sternwarte befindet sich auf dem Gelände des Gymnasiums Zlin, Waldviertel. Neben dem Beobach-ten des Himmels können Sie an Vorlesungen teilnehmen, Modellausstellungen besichtigen u. ä. Für Schulen und Gruppen kann eine Veranstaltung zu einem gewählten Thema bestellt werden.
7. Areal Lazy
Das Referat Städtische Grünanlagen richtete in Zusammenarbeit mit den Wäldern der Tschechischen Republik ein neues Areal von Wander- und Radstrecken oberhalb des Stadtteils Lazy ein, Die Dominante des Areals ist der Altan "An der verbrannten Eiche", entlang den pfaden stehen, Bänke, Erholungsbänke und Infor· mationstafeln zur Verfügung, welche die Touristen mit der ornithologischen Forschung vor Ort, mit der entworfenen Methode der Wald· bewirtschaftung nach dem genehmigten Forstwirtschaftsplan und ähnlichem bekannt machen, Die aus Holz errichteten Bauten haben einen natürlichen Charakter und passen in die Landschaft vor Ort.
8. Stadtkurbad STEZA spol. s r. o.
tel.: +420 577 599 911
url: www.laznezlin.cz
Das Winterkurbad wurde 1946 nach einem Projekt des Archi· tekten Vladimfr Karfík in Zu· sammenarbeit mit Ladislav Ambrozek und Josef Holeeek an der Stelle der ehemaligen Ziegelei der Firma Bat'a, in der Nähe der Kinderheime und des Geländes der Grund· und Mittelschulen gebaut. Ursprünglich befand sich hier ein 12 x 25 m großes Schwimmbecken, wo gegenwärtig unter anderem Wasseraerobik· und Tauchkurse usw. stattfinden. 1985 knüpfte der Architekt Jiří Kotasek mit dem Bau eines 50 m Beckens an den Bau des 25 m Beckens an. Der Raum zwischen den beiden Hallenschwimmbädern ist durch ein Freiluftbecken, ein Freiluftkinderplanschbecken, Gitterleitern und eine Grünfläche zum Entspannen ausgefüllt. Auf dem Gelände befindet sich weiter ein Kinderbecken mit erwärmtem Wasser, Dampf, eine finnische Sauna, Massage, ein Spinningstudio, ein Kraftraum, ein Imbiss, Kindertauchen Plavacek.
9. Tomáš Bat'a Gedenkstätte - Haus der Künste, Internate
In die sich neu entwickelnde Stadt Zlin kamen alljährlich vier· zehnjährige junge Männer und Frauen. Für diese mussten Unterkunftsobjekte, Internate und Ledigenheime gebaut werden. 1927 wurde der Bau eines ganzen Vier-tels für Massenunterkünfte begon· nen. Es handelt sich um zwei Rei· hen frei stehender, drei· bis fünf· stöckiger, gleich langer Objekte (80 x 20 m). Fertiggestellt wurden sie 1937, der Autor ist der Architekt František Lydie Gahura. Die Erdgeschosse der Objekte bilden Gesellschafts- und Betriebsanlagen, die weiteren Etagen sind Unterkünfte, die in einzelne Zimmer gegliedert sind. In der heu· tigen Zeit werden die Internate nur zur Hälfte für Unterkünfte genutzt. 1930 wurden in weiteren Teilen der Stadt und ihrer Umgebung die ersten Ledigenheime gebaut, und zwar auf Letna, im Viertel Dily, in Bat'ova - Otrokovice.
1933 wurde mit dem Bau eines Kulturzentrums begonnen, das den ansteigenden Parkprospekt zwischen den Internaten abschließt. Nach dem ursprünglichen Entwurf sollte der gesamte Komplex eine Gruppe von Gebäuden eines Studien-Bildungscharakters beinhalten, die auf der Parkachse mit dem Objekt der Tomas Bat'a Gedenkstätte gipfeln. Es kam jedoch nur zu einer teilweisen Realisierung des Objekts der Gedenkstätte und von zwei Studieninstituten. Die Plastizität des Eisenbetonskeletts nutzte der Architekt Gahura zu einer interessanten Lösung der Innen- wie der Außenräume mit effektvollen glatten, durchgehenden Glasflächen. Die Tomas Bat'a Gedenkstätte, das wirkungsvollste architektonische Werk von F. L. Gahura, ist eine moderne Paraphrase von Bauten der Hochgotik: nur ein Stützsystem und farbige Mosaikfenster, nur ein Eisenbetonskelett und Glas. 1954 wurde die Gedenkstätte zum Haus der Künste umgebaut (Akademiearchitekt J. Staša) und es entstanden hier Räume der Galerie der bildenden Kunst und der Zliner Philharmonie.
10. Künstlicher Ski hang
tel.: +420 577 589116,118
url: www.skicharvatova.cz
Der Ski hang liegt im Bereich hinter dem Haus der Künste (etwa 100 m). Die Länge des Hangs ist 220 m und der Höhenunterschied beträgt 46 m. Auf dem Hang gibt es einen Skilift POMA - P mit einer Kapazität von 510 Personen pro Stunde. Der Hang ist mit einer Anlage zur Kunstschneeproduktion ausgestattet, es gibt hier 4 Schneekanonen und das modernste System Snomax, welches die Produktion und die Qualität des Schnee steigert. Auf dem Hang ist ein niedrig geführter Skilift für völlige Anfänger, insbesondere Kinder installiert. Der Lift ist 70 m lang und relativ langsam. Die Beleuchtung des Hangs ermöglicht einen Betrieb ungeachtet der Tageszeit. Die tägliche, manchmal auch häufigere Aufbereitung mit einer Schneefräse Kassbohrer garantiert eine hohe Qualität der Hangoberfläche. Weitere bereitgestellte Dienstleistungen: direkt auf dem Hang gibt es einen Skiservice, einen Verleih von Skiausrüstung, eine Skischule, ein Büfett und einen gebührenfreien Parkplatz.
11. Sportkomplex
Sporthalle Novesta, tel.: +420 577 431 404
Eisstadion Lud'ka Cajky, tel.: +420 577 211 255
Autor der Sporthalle ist der Akademiearchitekt Miloš Totušek. Die Sporthalle für Ballspiele liegt nördlich des Eisstadions und bildet gemeinsam mit diesem einen bedeutenden Sportkomplex in der Stadtmitte, der architektonisch mit Hilfe gemeinsamer Eingänge und eines Erholungsartiums verbunden sind. Im Erdgeschoss gibt es Klubräume, 8 Spielergarderoben mit Zubehör, 10 Unterkunftszimmer, eine Wohnung des Verwalters und das technische Umfeld. Die Zuschaueretage beinhaltet die Eingangshalle mit Garderobe und Büfett, Espresso, Lagern und Sanitäranlagen. Am höchsten Niveau ist die Halle 24 x 48 Meter und Tribünen mit einer Kapazität von 3200 Zuschauern.
Die Autoren des Eisstadions waren J. Kriske, S. Zelina, der Konstruktion - Dipl.-Ing. J. Zeman. Wie in vielen anderen Städten wurde auch in Zlin das Eisstadion in Etappen gebaut. Zunächst die eigentliche Eisfläche, später Betontribünen mit dem Spielerumfeld innen, die Überdachung und schließlich die Fertigstellung des Eingangsbereichs. Beim Zliner Stadion ist gerade seine Überdachung, die Konstruktion eines mächtigen Dachreiters originell.
12. Gesundheitspfad
Der auf den Grundstücken der Stadtwälder oberhalb des Tlustá hora errichtete Gesundheitspfad bietet für die Bewohner unserer Stadt eine Reihe von Möglichkeiten für das aktive Verbringen der Freizeit: Lauf, Radwandern, Kinderspiele, Krafttraining, Gymnastik, Familienausflüge und Spaziergänge. Zum "Kerngebiet des Gesundheitspfads" , wo sich ein atypischer Waldaltan, eine Seilhängebrücke und fünf Standpunkte mit Übungselementen (Recke, Barren, Sprossenwände, Rutschen, Kinderhopsen usw.) befinden, führen mehrere markierte Zugangsstrecken: von Letná - Str. Pod Rozhlednou, aus dem Viertel Pod Majákem, aus Prštné - Str. Nerudova und aus Podhoří - Str. U Slanice. Bei der Orientierung im Gelände helfen Ihnen Informationstafeln.
13. Social events centre - the Interhotel Moskva
tel.: +420 577 561 111
url: www.moskva-zlin.cz
Nach einer Studie des Architekten Miroslav Lorenc aus dem Jahr 1931 wurde ein Eisenbetonskelett gebaut. Im Laufe des Baus verwarf sich T. Bata mit dem Architekten Lorenc und ordnete an, dass man im vierten Stock zwei Musterzimmer baut, und zwar eines durch den Architekten Gahura und das zweite durch den Architekten Karfik. Auf der Grundlage eines Projekts von Vladimir Karfik wurde das Gebäude 1933 fertiggestellt. Das elfstöckige Objekt wurde zu dieser Zeit zum wichtigsten gesellschaftlichen Zentrum der Stadt. In der ersten und zweiten Etage gibt es Restaurants, Cafes, Klubräume, Spielbars und Repräsentationsräume. Die Kapazität des Hotels ist 300 Zimmer. In der elften Etage gibt es eine Aussichtsterrasse. Das Hotel spezialisiert sich auf die Ausrichtung verschiedener gesellschaftlicher (z. B. das Internationale Kinder- und Jugendfilmfestival, die Internationalen Internistentage) und Firmenveranstaltungen im Kongressaal und den Salons. Direkt im Hotel wird eine breite Skala von ergänzenden Dienstleistungen angeboten: Fitnesszentrum mit Whirlpool und Sauna, Solarium, Frisör, Kosmetik, Bowling, VerkaufssteIle von Erinnerungsgegenständen, Minimarkt, Konditorei u. a.
14. Velké kino
tel.: +420 577 432 936
url: www.velkekino.cz
e-mail: velke.kino@ateliery.cz
Das Velké kino (Große Kino) wurde 1933 ursprünglich als Provisorium gebaut. Das Gebäude entwarf die Bauabteilung der Firma Ba»a, a.s., Zirn. Die Autorenschaft wird F. L. Gahura zugeschrieben, aber nachgewiesen ist sie erst bei der Änderung der Innengestaltung des Saals 1939. Nach dem Bau war das Kino eigentlich das erste Objekt der Kulturausstattung der Stadt, das für Massenbesuche bestimmt und für die damalige Zeit unglaubliche 2270 Personen dimensioniert war! Es war sicher das größte Kino in der Vorkriegstschechoslowakei und wohl auch in Mitteleuropa. Mit seinem einfachen Kubismus wurde es zu einem nicht wegzudenkenden Bestandteil des Stadtplatzes und unterstrich die dominante Stellung des Gesellschaftshauses an seiner Südseite.
15. Kaufhaus und Markthalle
1927 wurde das erste Kaufhaus, die heutige Markthalle, mit einem Flügel von Kiosken gebaut, die später abgerissen wurden. Neben den Geschäften in ihr gab es auch eine Speisegaststätte und ein Kino. Dieses Gebäude entwarf und baute die Firma A. Jambor, ein "autorisierter Zivilingenieur für Architektur und Hochbau in Hranice." Es handelte sich um die erste Anwendung des Eisenbetonskeletts der Fabrikgebäude an öffentlichen Gebäuden. Erst 5 Jahre später, im Jahr 1932, wurde in der Nähe des ersten Kaufhauses ein weiteres, neunstöckiges Kaufhaus gebaut. Am Projekt nahm offensichtlich der Architekt Gahura teil.
16. Tomáš Bat'a Universität
tel.: +420 576 031111
url: www.utb.cz
Am 14. 11. 2000 unterzeichnete Präsident Václav Havel ein Gesetz über die Gründung der Tomas Bat'a Universität Zlin (UTB), wodurch der für die Entstehung der UTB notwendige Teil abgeschlossen war. Die mit der Entstehung der UTB verbundenen Vorbereitungsarbeiten wurden im Jahr 1993 aufgenommen, in dem der akademische Senat der Technologischen Fakultät der Technischen Hochschule Zlin gemeinsam mit der Wahl des Dekans auch das Wahl programm genehmigte, welches die Vorbereitung der Entstehung einer Universität umfasst. Als gewichtige Schritte, die zur Entstehung der Universität führten, kann man insbesondere die Erschließung der Infrastruktur betrachten. 1995 entstand die Management- und Wirtschaftsfakultät und 1997 das InstitutfürWerbegestaltung und Marketingkommunikation.
1999 wurde das Memorandum über die Gründung der Universität Zlin unter Anwesenheit von Senatoren, Abgeordneten, Vorständen, Bürgermeistern und Direktoren von Schulbehörden der Kreise der Zliner Region ausgerufen. Gegenwärtig werden an der TomilS Bat'a Universität Zlin 3 500 Studenten aus der Tschechischen Republik wie aus dem Ausland ausgebildet, die die Tages-, Fern- und kombinierte Studienform besuchen. Es wird auch die Akkreditierung weiterer zwei bis drei neuer Fakultäten und natürlich die Erweiterung der bestehenden Lehr- und Unterkunfts räume erwartet.
17. Zliner Hochhaus - 21. Verwaltungsgebäude Das 21. Verwaltungsge-
Das 21. Verwaltungsgebäude der Schuhfirma, der Zliner Wolkenkratzer, war einer der ersten Hochbauten in Europa. Verdientermaßen erhielt es gemeinsam mit dem Industriegelände der ehemaligen Bat'a-Werke die Auszeichnung Bau des Jahrhunderts. Das Gebäude wurde 1938 nach eines Projekt des Architekten Vladimir Karfik fertiggestellt. Dieses siebzehnstöckige Gebäude ist 77,5 Meter hoch. Jede Etage war ein Großraumbüro für 200 Menschen. Die Betriebsräume (Aufzüge, Treppenhäuser, WC, Klimaanlagel wurden aus dem Hauptraum ausgegliedert. Das Gebäude ist voll klimatisiert, hat Schnellaufzüge, einen Paternoster und als Konstruktionsleckerbissen können wir den Aufzug des Büros des Firmenchefs mit den Maßen 6 x 6 Meter mit Klimaanlage und Waschbecken nennen. Eine Selbstverständlichkeit sind die Rohrpost oder Fußbodensteckdosen. Dieses Spitzenwerk von Karfík ist heute ein nationales Kulturdenkmal der Zeit des Funktionalismus. Nach der Rekonstruktion wird das Bezirksamt Zlin hierher umsiedeln.
18. Schuhmuseum
tel.: +420 577 522 225
url: www.muzeum.zlin.cz
Die Basis der Ausstellung des Schuhmuseums bildet eine umfangreiche Sammlung historischer und exotischer Schuhe, die durch die Firma Ba»'a in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts zusammengestellt wurde. Der Sammelfonds verfolgt die Entwicklung der Schuhbekleidung ab dem 15. Jahrhundert bis zur Gegnwart. Hier sind verschiedene Schuhtypen von allen Kontinenten der Welt untergebracht. Die Sammlung wurde der Öffentlichkeit erstmals 1931 vorgestellt. Das Zliner Museum gehört so zu den ältesten Schuhmuseen der Welt. Es dokumentiert die Herstellung von Schuhen von der technologischen Seite her und erfasst die Entwicklung der industriellen Schuhproduktion in der Region Zlin.
19. Gelände der Bat'a-Werke
Die ersten Fabrikgebäude begann man bereits 1906 zu bauen, eine Beteiligung von Architekten ist hier noch nicht verzeichnet, auch wenn Gahuras Mitarbeit sehr wahrscheinlich ist. 1924 begann der Umbau der bestehenden Fabrik, die alten Gebäude wurden saniert und durch neue, mit einer neuen Technologie gebaute ersetzt. Nach kurzen Orientierungsstudien wurde das Grunddispositionsmodul 6,15 x 6,15 m gewählt. Das standardmäßige Etagengebäude beinhaltete einen vertikalen Kern mit Aufzug, Treppenhaus und einigen Hilfsflächen. Das Eisenbetonskelett wurde durch Ziegelbrüstungen und Fenster ausgefüllt. Die Zahl der Etagen bewegte sich von zwei bis fünf. Die Säulen waren zunächst quadratisch, runde begann man erst nach 1930 herzustellen. Die typisierten Industrieobjekte wurden schachbrettartig zu größeren Produktionskomplexen angeordnet und untereinander durch eine Verkehrsanlage verbunden. Die Errichtung des Werks hatte den Charakter eines Etappenbaus. Die einzelnen Objekte wurden schrittweise und in kürzesten Fristen gebaut und in Betrieb genommen. Die Konzeption des verwendeten Standards legte die Außenwände frei und ermöglichte so eine perfekte Erhellung der gesamten Arbeitsfläche. Durch dieses System der Objektkonzeption gelangte man zu einer Lösung der gegenseitigen Abhängigkeit zwischen dem Bau- und dem technologischen Teil, also zum Respektieren der Prinzipien der Universalität, der Wiederholbarkeit, der Variabilität und Flexibilität des Bau- und des technologischen Teils.
Zum Bankrott von Svit führte der Import von Billigschuhen aus dem Osten, dem Svit nicht konkurrieren konnte. Weiter dann die Doppelverschuldung und bei der Verschuldung von Svit wurde eine schlechte Unternehmensstrategie ausgearbeitet, die nicht zu einer Stärkung der Position von Svit, sondern zu seinem Untergang führte.
20. Schloss Zlin und Museum Südostmährens
tel.: +420 577 004 611
url: www.muzeum.zlin.cz
e-mail: info@muzeum.zlin.cz
Das Geld zum Kauf des Schlosses 1929 stellte der Stadt der Bürgermeister Tomils Bata bereit. Die Stadt trug Sorge, dass das Schloss der Öffentlichkeit diente (1930 vermietete sie das Gebäude an den Bata-Unterstützungsfonds) und der ehemalige Adelssitz wurde als Volkshaus oder Klubhaus bezeichnet. Ein Teil der Räume hier wurde 1931 zur Eröffnung eines kleinen Museums mit einer Ausstellung historischer und exotischer Schuhe (bis 1933) bereitgestellt. Ansonsten wurde das Gebäude anfangs recht unterschiedlich genutzt, ein Teil diente der Hotelunterkunft (bis 1933) oder als Beamtenwohnungen (bis 1935), einige Räume nutzte die Musikschule Dvorak, andere wiederum die tschechoslowakische und auch die baptistische Kirche; im Erdgeschoss gab es ein Lager des Kauf-hauses Bal'a, aber auch einenjüdischen Gebetstempel und auch ein Cafe (1935). Diese Verschiedenartigkeit änderte sich 1935, als das Schloss überwiegend Amtsinstitutionen wie als Sitz des Zliner Kreisamtes zu dienen begann. Während des Krieges nutzten die deutschen Okkupanten das Gebäude und nach der Befreiung 1945 war hier eine Reihe von Monaten das Kommando der Roten Armee, im August 1945 wurde das Schloss zum Sitz des Sekretariats der kommunistischen Partei, Anfang der 50er Jahre wurden im Gebäude Amtsräume der Militärverwaltung untergebracht. Zu einer wichtigen Veränderung kam es 1958, als das Schloss zum Sitz eines Museums wurde und der kulturellen Nutzung dient es bis heute. Neben den Arbeitsstellen und Ausstellungssälen des Museums Südostmährens finden sich auch Ausstellungen der Staatlichen Galerie. In den Gewölberäumen des Erdgeschosses ist bereits seit einer Reihe von Jahren das bekannte Schlossrestaurant untergebracht.
21. T. Bat'a Villa
tel.: +420 577 219 083
url: www.batova-vila.cz
e-mail: jitka@batova-vila.cz
Zu bauen begann sie 1901 die Firma von Frantisek Novak aus Vizovice, nach Plänen, die sie selbst ausgearbeitet hatte. T. Bal'a war jedoch mit dem Ergebnis unzufrieden und als die Villa noch im Bau war, ließ er sie durch den Architekten Jan Koter umarbeiten. Nach seinem Entwurf wurde sie 1911 fertiggestellt. An der Verzierung des Innenraums beteiligte sich der Maler Kysela, den Garten entwarf der Architekt Thomayer. Das Haus wurde bald nicht nur zu einer angenehmen Wohnstätte, sondern auch zu einem Ort, wohin der junge Industrielle seine Freunde und Gäste einlud, unter denen nicht nur Geschäftspartner, sondern auch herausragende Wissenschaftler, Künstler, Techniker und Finanziers waren, bei denen er Rat und Inspiration suchte. Im Laufe derZeit blieb von derVillajedoch nur der Torso. Als T. Bal'a im November 1989 erneut nach Zlin zurückkehrte, konnte er sein Geburtshaus kaum wiedererkennen. Der Gedanke die Bal'a Villa zu restaurieren wurde lange geboren. Der erste Schritt war die Einrichtung eines tschechischen Zweigs der Tomas 8at'a Stiftung. Das Bemühen war es, eine möglichst getreue Kopie des ursprünglichen Objekts zu schaffen. Alle Veränderungen erfolgten sehr feinfühlig und genau im ursprünglichen Geist. Die Stiftung hat nun ihren Sitz in der Bal'a Villa und sie veranstaltet hier ihre eigenen Konferenzen, Seminare und Schulungsprogramme, die auf verschiedene Themen ausgerichtet sind, weiter Konzerte und Ausstellungen beginnender wie bekannter Künstler, sie unterstützt die geschäftliche und Wirtschaftsausbildung in Schulen in Zusammenarbeit mit der Organisation Junior Achievement. Einige Säle in der Villa stehen als Konferenzräume der Öffentlichkeit zur Verfügung.
- Aktualisierung: Pavel Straka ..02.07.2010 11:44
- Verantwortliche Person/Abteilung: Pavla Julinová / Oddělení cestovního ruchu, vnitřních a vnějąích vztahů